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Neuigkeiten
03 February 2021

Tricks und Techniken, die jeder E-Bike-Fahrer kennen sollte.

Für die optimale Nutzung eines E-Bikes lohnt sich das Auffrischen der grundlegenden Fahrtechniken und spezieller E-Bike-Techniken, um beim Radeln in der Stadt und im Gelände den vollen Fahrspaß zu genießen.

Für das Fahren eines E-Bikes werden die gleichen Fähigkeiten wie für ein herkömmliches Rad benötigt. Allerdings gilt es einige zusätzliche Punkte zu berücksichtigen, um das E-Bike optimal zu nutzen und maximalen Fahrspaß zu erleben. Mit SHIMANO STEPS ausgestattete E-Bikes bieten ein einzigartiges und natürliches Fahrgefühl, die Tretkraftunterstützung liefert nur dann zusätzliche Leistung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Damit fühlen sich E-Bikes wie normale Räder an und lassen sich auch so fahren. E-Bikes sind alles andere als kompliziert, sie sind im Gegenteil sehr nutzerfreundlich konzipiert. Allerdings ist es wie bei jeder neuen Technologie sinnvoll, sich anfangs etwas intensiver mit ihrer Funktionsweise vertraut zu machen.

Vorbereitung

Die Tretkraftunterstützung aller in der EU verkauften Pedelecs wird bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h abgeregelt. Diese Maßnahme ist gesetzlich verankert, wobei auf Abfahrten oder mithilfe der eigenen Tretkraft auch eine höhere Geschwindigkeit erzielt werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Rädern lassen sich E-Bikes einfacher beschleunigen und der Fahrer kann über einen längeren Zeitraum eine hohe Geschwindigkeit beibehalten, beispielsweise bei Fahrten bergauf. Aus diesem Grund ist es für die eigene Sicherheit wichtig, sich mit dem Bremsverhalten und den Lenkeigenschaften des E-Bikes vertraut zu machen.

Bei der Abholung des E-Bikes sollten auch erfahrene Radfahrer den Händler bitten, die grundlegenden Funktionen zu erläutern, damit es während der Fahrt nicht zu Problemen mit der Bedienung von Bremsen, Gangschaltung oder dem Umschalten des Unterstützungsmodus kommt. Wer noch nie mit einem E-Bike oder überhaupt mit einem Fahrrad gefahren ist, sollte zuerst an einem sicheren Ort die Bedienung der Steuerungsfunktionen üben und sich an das Fahrverhalten im jeweiligen Modus gewöhnen, bevor damit die Straßen erobert werden.

Bremsen

Vor der ersten Fahrt muss der Fahrer wissen, mit welchen Hebeln die Vorder- und Hinterradbremse betätigt werden. Da die Bremswirkung der Vorderradbremse am höchsten ist, könnte sich bei einer plötzlichen starken Betätigung dieser Bremse das Hinterrad anheben und der Fahrer stürzen. Um dies zu vermeiden, sollten jeweils beide Bremsen entsprechend dosiert betätigt werden. Es empfiehlt sich, das Abbremsen zunächst bei geringer Geschwindigkeit zu üben, um ein Gefühl für das Bremsverhalten zu entwickeln, bevor Fahrten mit höherer Geschwindigkeit unternommen werden. Wenn die letzte Fahrt mit einem Fahrrad schon eine Weile zurückliegt oder ein Fahrer sich nicht mehr sicher fühlt, sollte er Richtungswechsel und Handzeichen sowie die Fahrt mit einer Hand am Lenker üben, bevor er sich auf die Straße begibt.

E-Bike-Fahren auf der Straße

Die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem E-Bike setzt die gleichen Fähigkeiten voraus, die auch für das Fahren mit einem herkömmlichen Fahrrad erforderlich sind, denn es gelten die gleichen Regeln. Tatsächlich kann ein E-Bike in bestimmten Situationen, in denen Radfahrer unter Umständen gefährdet sind, mehr Sicherheit bieten, beispielsweise an Ampeln oder beim Einordnen im Kreisverkehr. Dank der zusätzlichen Geschwindigkeit und der höheren Beschleunigung kann der Fahrer einen Kreuzungsbereich schneller wieder verlassen. Mit einem E-Bike ist ein Fahrer schneller unterwegs als mit einem normalen Rad, dies bedeutet allerdings nicht, dass ein hohes Tempo immer angebracht ist. Die Geschwindigkeit sollte immer so angepasst werden, dass der Fahrer das Verkehrsgeschehen um sich herum im Blick behalten und entsprechend darauf reagieren kann.

Es empfiehlt sich, während der Fahrt stets entspannt und aufmerksam zu bleiben, dabei immer die Straße vor sich im Auge zu haben und häufig einen Blick über die Schulter nach hinten zu werfen, um sich von hinten nähernde Fahrzeuge nicht zu übersehen. Einer der Vorteile eines E-Bikes besteht darin, dass es einen geringeren Kraftaufwand erfordert und der Fahrer nicht erschöpft am Ziel ankommt oder davon abgehalten wird, das Geschehen um sich herum im Auge zu behalten.

Trittfrequenz und Pedalieren

Mithilfe der Gangschaltung kann der Fahrer die für ihn passende Trittfrequenz (U/min) wählen und sie bei Fahrten auf ebenen Straßen, bei Abfahrten oder Anstiegen entsprechend anpassen. Durch die Anpassung der Gangstufe an das Gelände und die bevorzugte Trittfrequenz lässt sich die Tretkraftunterstützung des E-Bikes optimal nutzen. Die Tretkraftunterstützung bietet ein natürliches und intuitives Fahrgefühl, bei leichtem Druck auf die Pedale reagiert der Motor mit sanfter Unterstützung und stellt umso mehr Leistung zur Verfügung, je mehr Tretkraft der Fahrer auf die Pedale bringt. Eine angenehme Trittfrequenz liegt bei ungefähr 60 U/min – das entspricht einer kompletten Pedalumdrehung pro Sekunde – und bietet dem Fahrer das angenehmste Fahrgefühl.

Der größte Teil der Fahrt wird vermutlich im Eco-Modus zurückgelegt, in dem die Tretkraftunterstützung bei Bedarf aktiv ist, der Fahrer jedoch die meiste Arbeit erledigt, um so die Reichweite des Akkus optimal auszuschöpfen. Wird mehr Leistung benötigt, beispielsweise bei Anstiegen, kann kurzzeitig in den Boost- oder High-Modus umgeschaltet werden. Bei Fahrten in der Stadt muss der Fahrer oft anhalten und wieder anfahren. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Anhalten in einen niedrigeren Gang zu schalten, um anschließend wieder schnell losfahren zu können. Mit SHIMANO Di2 profitiert der Fahrer vom automatischen Herunterschalten des Systems, das so den anschließenden Start erleichtert. Falls das E-Bike über einen Start-Modus verfügt, kann der Fahrer nach dem Anhalten an der Ampel schnell wieder Tempo aufnehmen.

  

Sicherheitsgefühl beim Bergabfahren

Bei Fahrten mit einem herkömmlichen Rad freut sich der Fahrer, wenn es bergab geht, denn dann kann er sich vom anstrengenden Treten erholen und die Geschwindigkeit in den nächsten Anstieg mitnehmen. Mit einem E-Bike ist es nicht nötig, sich halsbrecherisch in eine Abfahrt zu stürzen, den Schwung mitzunehmen oder kurz vor dem Anstieg bei hoher Geschwindigkeit zusätzlich hart in die Pedale zu treten, da dem Fahrer mit nur einem Tastendruck zusätzliche Leistung zur Verfügung steht. So kann man es auch in Abfahrten langsam angehen lassen, da es keine Rolle spielt, ob Schwung verloren geht, wenn die vorherige Geschwindigkeit schnell wieder erreicht werden kann.

Problemloses Bewältigen von Anstiegen mit einem E-Bike

Hügel sind der natürliche Feind eines Radfahrers, da er hier mit jeder Umdrehung des Pedals gegen die Schwerkraft ankämpfen muss. Sie zu erklimmen, kann sehr anstrengend sein, und für manche Menschen sind sie gar nicht zu bewältigen. E-Bikes erleichtern die Fahrt bergauf, da der Fahrer zwar immer noch treten muss, der Elektromotor jedoch die meiste Arbeit übernimmt. In hügeligem Gelände spielt der Boost- bzw. der High-Modus seine ganze Stärke aus und der Unterschied ist sofort spürbar. Auch wenn die Tretkraftunterstützung den größten Teil der Arbeit leistet, geht es mit der richtigen Fahrtechnik sogar noch leichter. Der Fahrer sollte den Kopf oben behalten und die Hügelkuppe anvisieren, da dies Brust und Schultern anhebt und ein tiefes Atmen ermöglicht. Eine gleichmäßige Trittfrequenz erleichtert es der Tretkraftunterstützung, die benötigte zusätzliche Leistung gleichmäßig zur Verfügung zu stellen. Beim Anhalten auf einer Steigung kann das erneute Anfahren problematisch werden. Der Fahrer sollte hierfür unbedingt in einen der untersten Gänge herunterschalten und den Modus für eine niedrige Tretkraftunterstützung auswählen. Zum Anfahren sollte das Rad in einem Winkel von 45 Grad zur Fahrtrichtung ausgerichtet werden, um dadurch den Anstieg zu verringern. Nachdem sich der Fahrer zum Start abgestoßen und das Gleichgewicht auf dem Rad gefunden hat, sollte er nach und nach in einen höheren Gang wechseln und den Boost- oder High-Modus aktivieren. Wenn der erste Anstieg mit einem E-Bike bewältigt ist, stellt sich schnell das überwältigende Gefühl ein, dass Hügel ihren Schrecken endgültig verloren haben! 

Ein mit SHIMANO STEPS ausgestattetes E-Bike bietet ein natürliches sowie intuitives Fahrgefühl, die Tretkraftunterstützung gibt dem Fahrer Sicherheit und zusätzliche Leistung beim Pedalieren. Erleben Sie die Faszination und Leistungsfähigkeit von E-Bikes selbst und vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine Probefahrt über unsere Händlersuche.