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Neuigkeiten

Wie das E-Lastenrad für Entlastung sorgt.

Erfahre, wie eine Stadt ihre Verkehrsprobleme durch Einführung eines Lastenrad-Lieferdienstes gelöst hat.

Calderdale ist eine Region in West Yorkshire im Norden Englands. Dort, wo der Fluss Calder und der Fluss Hebden zusammenfließen, liegt Hebden Bridge, eine historische Marktstadt. Dieser inmitten von steil ansteigenden Hügeln und engen Tälern mit plätschernden Flüssen und bewaldeten Hängen liegende Ort ist wunderschön, aber zum Radfahren eher ungeeignet.  Die engen, alten Gassen, das Kopfsteinpflaster und eine früher von Saumpferden genutzte Brücke machen Zustellungen im Innenstadtbereich zu einer Herausforderung. Nicht gerade der ideale Ort also für einen Lastenrad-Lieferdienst – aber da kommt ja jetzt Cargodale ins Spiel. 

„Als die Pandemie ausbrach, fuhren keine Autos mehr auf unseren Straßen, weil alle zu Hause blieben. Stattdessen stellten wir eine enorme Zunahme an Lieferwagen und Lastwagen fest“, erklärt Antony de Heveningham. Große Fahrzeuge sind in engen Gassen sogar noch störender. Es gibt Parkprobleme und die Fahrzeuge stehen zum Teil auf den Bürgersteigen, ganz zu schweigen von der Umweltverschmutzung durch die laufenden Motoren, wenn sich die Fahrer beeilen, ihre Lieferungen zu erledigen. „Hier sahen wir eine Chance für ein emissionsfreies Liefersystem, das für unsere Gemeinde besser wäre“, und aus dieser Idee heraus entstand das gemeinnützige Unternehmen Cargodale. 

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Cargodale liefert alles, von persönlichen Lebensmitteln bis hin zum Weihnachtstruthahn, und beliefert auch die örtliche Industrie. Anfangs wurde Cargodale eher skeptisch beäugt: „Wir hören viele Kommentare von Leuten, die an steilen und engen Gassen wohnen und sich fragen, ob wir das wohl schaffen. Aus der anfänglichen Skepsis wird aber schnell Begeisterung.“ 

Ein ortsansässiges Unternehmen, HebTroCo, hält Cargodale besonders auf Trab: „Lieferung per Fahrrad passt einfach zu ihnen – schließlich geht es bei ihrem Firmenethos um die britische Produktion und die Unterstützung der örtlichen Gemeinde.“ HebTroCo wurde von den Eigentümern Ed und Brant ins Leben gerufen.  Da Hebden Bridge früher als „Trousertown“ bekannt war, in der jede Woche über 20.000 Hosen hergestellt wurden, hatten Ed und Brant eine Idee, mit der sie die Möglichkeit einer Wiederbelebung der Produktion austesten wollten. 

HebTroCo wurde Ende Januar 2016 auf der Crowdfunding-Website Kickstarter mit dem Ziel gegründet, eine erste Charge von 176 Hosen zu verkaufen. Sie war innerhalb von fünf Stunden ausverkauft. Seitdem wurden zusätzlich Jeans, Hemden, Socken, Mützen und anderer Krimskrams in Zusammenarbeit mit Herstellern, Mühlen und Fabriken in Großbritannien ins Sortiment aufgenommen. 

„Brant und Ed sind Radfahrer, sie legen Wert auf Technik und gutes Design:„Ed ist mit seinem eigenen Lastenrad von Kopenhagen aus mit einer Ladung Hosen an Bord zurückgefahren und hat unterwegs Pop-up-Shops eröffnet“, erklärt Antony.  „Alle ihre Lieferungen laufen über die örtliche Post. Sie kennen den Leiter der Poststelle persönlich. Manchmal fahren unsere Fahrer vier volle Ladungen am Tag und verschicken Produkte aus Hebden Bridge nach ganz Großbritannien und noch weiter.“ 

HebTroCo werd eind januari 2016 gelanceerd op Kickstarter, een crowdfundingwebsite, met als doel een eerste partij van 176 broeken te verkopen. Die partij was binnen vijf uur verkocht. Sindsdien hebben zij spijkerbroeken, overhemden, sokken, hoeden en andere artikelen toegevoegd, in samenwerking met makers en fabrieken in Groot-Brittannië.

"Brant en Ed zijn fietsliefhebbers, ze hechten waarde aan techniek en goede designkwaliteiten." Ed reed met zijn eigen bakfiets terug van Kopenhagen met een lading van hun broeken en deed onderweg pop-up shops aan", legt Antony uit.  "Al hun leveringen gaan via het lokale postkantoor. Ze kennen de verantwoordelijke bij de post bij naam. Soms doen onze fietsers vier volle vrachten per dag en versturen ze producten vanuit Hebden Bridge naar heel Groot-Brittannië en daarbuiten."

Gut für die Umwelt und die Gemeinde

Wenn der Lärm und die Abgase von Lieferfahrzeugen Fahrrädern weichen, hat das eine sehr positive Auswirkung auf Städte und Dörfer: Sie werden ruhiger, angenehmer und bieten mehr Platz für Menschen. „Der Innenstadtbereich von Hebden Bridge ist eine Fußgängerzone, sodass die Menschen einfach gerne durch die Stadt bummeln. Mit E-Lastenrädern können wir auch innerhalb von autofreien Ortskernen und Innenstadtbereichen ausliefern, ohne die Atmosphäre dort zu stören.“ Es gibt ein Dorf in der Nähe, in dem die Hauptstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt ist. Trotzdem fahren dort ständig die Lieferfahrzeuge durch. „Mit Cargodale zeigen wir, dass es auch anders geht.“  

Der Anblick der Fahrerinnen und Fahrer auf ihren Lastenrädern führt der Gemeinde vor Augen, was diese E-Bikes leisten können. „Im Calder Valley ist das Radfahren auf der Straße nicht gerade einfach. Wir zeigen, dass man hier trotzdem fahren kann. Unser Team trägt Alltagskleidung, denn Radfahren ist etwas für jedermann.  Damit sind wir ein hervorragendes Beispiel dafür, was E-Bikes leisten können.“ 

Außerdem kann man bei Cargodale ein E-Bike ausprobieren: „Wir verleihen Lastenräder, damit die Leute die Einsatzmöglichkeiten erkennen. Ein E-Lastenrad kann in Familien mit nur einem Auto eine Lücke schließen. Es spart so viel Zeit, wenn man nur kurz raus muss. Man kann die Kinder an der Schule absetzen und dann seine Besorgungen machen. Parken ist hier in der Gegend wirklich schwierig und es gibt viele Staus. Mit dem Fahrrad lässt sich dieses Problem wunderbar umgehen.“ Wenn man ein E-Bike selbst probiert, versteht man sein Potenzial: „Jeder, der eine Probefahrt mit unseren Bikes macht, findet sie fantastisch. Die SHIMANO E-Bikes verändern das Radfahren. Die eigene Kraft wird durch sagenhafte, intuitive Technologie verstärkt, und trotzdem bleibt das Fahrgefühl ganz natürlich.“ 

Kein Berg zu hoch fürs E-Bike

Die steilen Anstiege und weit auseinander liegenden Siedlungen der nordenglischen Stadt machen die Gegend wohl zu einer der körperlich anspruchsvollsten für die Warenlieferung per Lastenrad. Und doch ist sie möglich dank der Motorunterstützung des E-Lastenrads. „Wir zeigen den Menschen, dass es funktionieren kann. Wenn wir es hier in Calderdale mit diesen echt anspruchsvollen Anstiegen schaffen, dann geht das überall.“